„Das letzte Hemd hat viele Farben“

Sabine Bode – Das letzte Hemd hat viele Farben:
Für einen lebendigen Umgang mit dem Sterben

1. Eine Rezession von Helmut Eggl

Neue Wege der Trauerkultur

Trotz der täglichen Begegnung mit dem Tod in den Medien haben Tod und Trauer keinen Platz mehr in der Mitte der Gesellschaft. Gegen die genormte Begräbniskultur und die Entsorgungsmentalität der Gegenwart wenden sich die Journalistin Sabine Bode und der Bestatter David Roth mit seinem „Haus der menschlichen Begleitung“ in Bergisch Gladbach, die neue Wege im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer vorstellen. Sie zeigen, wie Trauerrituale persönlich gestaltet und im würdigen Rahmen mit dem Verstorbenen vollzogen werden können, berichten von den Erlebnissen, Gedanken und Gefühlen der Hinterbliebenen im Umgang mit der Verlusterfahrung und der bewussten Verabschiedung und skizzieren u.a. Fragen zu Grabbeigaben, Grabpflege, Friedhofssatzungen, professioneller Trauerbegleitung und zum Thema Seele. Es sind anregende Beispiele, die die Normalität von Tod und Trauer neu denken und mithelfen können, Betroffenen neue Kräfte zu schenken. – Für Büchereien ist das Buch zu empfehlen, weil es dazu sensibilisiert, die eigene Beziehung zum Tod neu zu begreifen. Helmut Eggl

2. Verlagsinformationen

Wir leben in einer Kultur, in der Trauer keinen Platz hat. Dabei kann der unterdrückte Schmerz schlimmen Folge für die körperliche und seelische Gesundheit der Hinterbliebenen haben. Dieses Buch erzählt von Menschen, die sich sehr bewusst von ihren Toten verabschiedet und dabei ganz persönliche Formen der Trauer gefunden haben: Sie zeichneten die verstorbene Mutter, legten der verunglückten Tochter letzte Gaben in den Sarg, sangen dem Vater noch mal seine Lieblingslieder. Die Bestsellerautorin Sabine Bode und der Bestatter David Roth schenken uns ein bewegendes Buch voller inspirierender Ideen, das zeigt, wie man angesichts des Todes zu neuer Lebensfreude gelangen kann.

3. Personeninfo

Sabine Bode, Jahrgang 1947, ist Journalistin und Buchautorin. Bekannt wurde sie mit ihren Büchern Nachkriegskinder und Kriegsenkel, in denen sie das traumatische Erbe der Kriegsgeneration und dessen Folgen für nachkommende Generationen beschrieb. Heute arbeitet sie für die Kulturredaktion des Hörfunks von WDR und NDR und lebt in Köln. David Roth, Jahrgang 1978, ist Berater und Trauerbegleiter. Als Mitglied der Geschäftsführung in dem Bestattungshaus Püth-Roth bemüht er sich, das Anliegen seines Vaters, Fritz Roth, Trauer individuell zu leben, weiterzuentwickeln. Er lebt in Bergisch-Gladbach.

4. Presse-Stimmen

„Sabine Bode und David Roth machen […] Mut, Trauer auszuleben, und zwar so, wie es den Hinterbliebenen guttut“ Fuldaer Zeitung, 28.03.2018 „Viele spannende Denkansätze“ Susanne Borée, Evangelisches Sonntagsblatt aus Bayern „Dieses Buch erzählt von Menschen, die sich sehr bewusst von ihren Toten verabschiedet und dabei ganz persönliche Formen der Trauer gefunden haben.“ GL Kompakt, 04/2018

Hier kann man in das Buch reinlesen. Man wird auf eine Seite von Bic-Media.com weitergeleitet!

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